4:4
Der FC Gurmels und der FC Tafers-Alterswil trennten sich am Sonntag auf der Schützenmatte mit 4:4. Nach dem Spielverlauf fühlt sich das Unentschieden für Gurmels eher wie zwei verlorene Punkte an, denn über weite Strecken war unsere 1. Mannschaft das bessere Team.
Der Start in die Partie misslang allerdings: Bereits in der 4. Minute geriet Gurmels durch ein unglückliches Eigentor von Robin Steck mit 0:1 in Rückstand. Die Reaktion fiel aber stark aus. Gurmels spielte kompakt, verteidigte über weite Strecken sehr stabil und setzte offensiv immer wieder gefährliche Nadelstiche. Jan Bürgy glich in der 15. Minute zum 1:1 aus, Egon Hirschi traf in der 20. Minute zum 2:1 und erneut Jan Bürgy stellte in der 34. Minute auf 3:1. Mit einer starken und effizienten ersten Halbzeit ging Gurmels verdient mit zwei Toren Vorsprung in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Gurmels lange die spielbestimmende Mannschaft. Defensiv stand man grundsätzlich gut, einzig bei Standardsituationen zeigte man sich zu nachlässig. Genau daraus schöpfte Tafers-Alterswil in der Schlussphase neue Hoffnung: Nach einem abgefälschten Weitschuss verkürzte Cedric Gauch in der 70. Minute auf 3:2. Nur zwei Minuten später fiel der Ausgleich durch Nando Fasel, der nach einem Eckball per Kopf zum 3:3 traf. In der 76. Minute drehte Iven Fasel die Partie sogar komplett zum 3:4 – erneut nach einem Eckball und wiederum per Kopf.
Trotz des bitteren Verlaufs zeigte Gurmels Moral. In der Nachspielzeit war es Christoph Wenger, der zum hochverdienten 4:4 ausglich. Und beinahe wäre sogar noch mehr drin gelegen: Kurz nach dem Ausgleich kam es im Strafraum der Gäste noch zu einer strittigen Handspielszene, doch der Schiedsrichter verzichtete auf den Pfiff.
So bleibt am Ende ein spektakuläres Spiel mit vielen Toren – und aus Sicht des FC Gurmels das Gefühl, dass an diesem Nachmittag eigentlich mehr drin gewesen wäre.
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